Wie Sie Kniearthrose 2025 mit einfachen Übungen lindern und Ihre Mobilität verbessern

Gezielte Bewegungsübungen, die richtige Ernährung und sinnvolle Anwendungen können helfen, Knieschmerzen bei Arthrose deutlich zu verringern und die Mobilität langfristig zu erhalten. Dieser Artikel zeigt leicht erlernbare, sichere Übungen für Zuhause, erklärt den sinnvollen Einsatz von Schmerzmitteln und Salben, gibt praxisnahe Ernährungstipps zur Entzündungshemmung und beschreibt, wann Physiotherapie, orthopädische Hilfsmittel oder weitere Therapien sinnvoll sind. Mit einer klaren Zusammenfassung der empfohlenen Maßnahmen für Kniearthrose 2025, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Dos & Don'ts und Hinweisen zur Schmerzbewältigung lernen Sie, wie Sie Ihren Alltag aktiv schmerzärmer gestalten und Rückfällen vorbeugen können.

Wie Sie Kniearthrose 2025 mit einfachen Übungen lindern und Ihre Mobilität verbessern

Kniearthrose kann den Alltag deutlich erschweren – durch Schmerzen, morgendliche Steifigkeit oder Unsicherheit beim Gehen auf Treppen. Die gute Nachricht: Konsequente Bewegung, gezielte Kräftigung und ein kluger Umgang mit Schmerzmitteln helfen vielen Betroffenen, wieder sicherer und länger aktiv zu bleiben. Dieser Beitrag bündelt evidenznahe Hinweise zu Übungen, zum Einsatz von Medikamenten und Salben, zur Ernährung sowie zu weiteren Therapien, die 2025 in Deutschland üblich sind.

Dieser Artikel dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Wenden Sie sich für eine persönliche Einschätzung und Behandlung an eine qualifizierte medizinische Fachperson.

Übungen bei Kniearthrose: was hilft 2025?

Regelmäßige, dosierte Bewegung bleibt der zentrale Hebel. Ziel ist es, Muskulatur rund um Knie und Hüfte zu stärken, die Beweglichkeit zu erhalten und Überlastung zu vermeiden. Beginnen Sie mit niedriger Intensität, steigern Sie langsam und orientieren Sie sich an einer tolerablen Schmerzskala (z. B. bis 3 von 10 während und nach der Übung, abklingend innerhalb von 24 Stunden).

  • Quadrizeps-Spannung (Anspannung in Rückenlage): 5–10 Sekunden halten, 10–15 Wiederholungen, 1–2 Sätze.
  • Gerade Beinheben: 8–12 Wiederholungen pro Seite, 2 Sätze; bei Bedarf mit Knöchelgewicht steigern.
  • Hüftabduktion im Stand oder Seitenlage: 10–12 Wiederholungen, 2 Sätze zur Stabilisierung der Beinachse.
  • Mini-Kniebeuge an der Wand oder Stuhl-Hocke: 8–10 Wiederholungen, 1–2 Sätze; Bewegungsumfang schmerzangepasst.
  • Fersenrutschen/Beugeschieber in Rückenlage: 10–15 Wiederholungen für sanfte Mobilisation.

Als gelenkschonendes Ausdauertraining eignen sich Radfahren (auch Heimtrainer), zügiges Gehen, Nordic Walking oder Aquajogging. 2–3 Einheiten pro Woche à 20–30 Minuten sind ein realistischer Einstieg. Wärmeanwendungen vor dem Training und kurze Kälteanwendungen nach Belastung können die Verträglichkeit verbessern. Notieren Sie Ihre Reaktionen im Alltag: Wenn Treppen, längeres Sitzen oder Spaziergänge am Folgetag besser funktionieren, liegt die Dosis meist richtig.

Einsatz von Schmerzmitteln und Salben

Der Einsatz von Schmerzmitteln und Salben bei Kniearthrose sollte gezielt erfolgen, um Aktivität zu ermöglichen, nicht um sie zu ersetzen. Topische NSAR (z. B. Diclofenac- oder Ibuprofen-Gel) werden häufig zuerst empfohlen, da sie lokal wirken und systemische Nebenwirkungen reduzieren können. Tragen Sie dünn auf die schmerzende Region auf, in der Regel bis zu 3–4 Mal täglich gemäß Packungsbeilage.

Bei stärkeren Beschwerden kommen kurzfristig orale NSAR infrage. Dabei sind Begleiterkrankungen (z. B. Magen, Herz-Kreislauf, Nieren) sowie mögliche Wechselwirkungen zu berücksichtigen; Magenschutz kann bei Risikopersonen sinnvoll sein. Paracetamol zeigt bei Arthrose häufig nur geringe Effekte und wird daher meist nicht als alleinige Dauerlösung empfohlen. Capsaicin-Cremes können bei einigen Personen nach mehrwöchiger Anwendung Linderung bringen. Opioide sind wegen Nebenwirkungen und Abhängigkeitspotenzialen für die Routinebehandlung in der Regel nicht angezeigt. Besprechen Sie Auswahl, Dosis und Dauer immer mit Ärztin/Arzt oder Apotheke in Ihrer Region.

Ernährung als ergänzende Maßnahme bei Arthrose

Ernährung heilt Arthrose nicht, kann aber Beschwerden beeinflussen. Besonders bedeutsam ist ein gesundes Körpergewicht: Bereits 5–10 % Gewichtsreduktion können das Knie entlasten und Schmerzen mindern. Eine mediterran orientierte Kost mit viel Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen sowie hochwertigen Fetten (z. B. Raps- und Olivenöl) unterstützt ein günstiges Entzündungsmilieu. Omega-3-Quellen wie fetter Seefisch können sinnvoll sein. Ausreichende Proteinzufuhr fördert den Muskelerhalt, was für belastbare Knie wichtig ist.

Vitamin D sollte gezielt bei nachgewiesenem Mangel ausgeglichen werden. Nahrungsergänzungen wie Glucosamin, Chondroitin oder Kollagen-Hydrolysat werden diskutiert; die Studienlage ist uneinheitlich. Wer sie ausprobieren möchte, sollte realistische Erwartungen haben und die Einnahme ärztlich abklären, insbesondere bei Vorerkrankungen oder gleichzeitiger Medikation. Unabhängig davon lohnen sich ein strukturierter Essalltag, ausreichendes Trinken und das Reduzieren stark verarbeiteter, zucker- und salzreicher Produkte.

Informationen zu Therapien bei Arthrose

Neben Heimübungen und Alltagsaktivität sind strukturierte physiotherapeutische Programme hilfreich. Dazu gehören Kraft- und Koordinationstraining, Gang- und Treppenschulung sowie edukative Elemente zum Belastungsmanagement. Ergänzend können Taping, Bandagen oder in ausgewählten Fällen Entlastungsorthesen ausprobiert werden. Ein Gehstock auf der gegenüberliegenden Seite des schmerzenden Knies verringert die Belastung im Alltag.

Injektionstherapien werden unterschiedlich bewertet: Kortikosteroid-Injektionen können kurzzeitig Schmerzen reduzieren, sind jedoch nicht für häufige Wiederholungen gedacht. Hyaluronsäure weist eine gemischte Evidenz auf; Nutzen und Kosten sollten individuell abgewogen werden. Blutplasma-Präparate (PRP) werden angeboten, die Datenlage ist noch heterogen. Operative Optionen wie Umstellungsosteotomie oder Kniegelenkersatz kommen in Betracht, wenn konservative Maßnahmen über längere Zeit unzureichend helfen und die Lebensqualität stark beeinträchtigt ist. Entscheidungen erfolgen gemeinsam mit Fachleuten auf Basis von Symptomen, Funktion und persönlichen Zielen.

Zusammenfassung der empfohlenen Maßnahmen 2025

Die Zusammenfassung der empfohlenen Maßnahmen bei Kniearthrose 2025 bündelt Bewegung, Schmerzmanagement und Lebensstil in einem umsetzbaren Plan:

  • Übungen bei Kniearthrose: 2–3 Mal pro Woche Kraft- und Koordinationstraining, ergänzt durch gelenkschonendes Ausdauertraining.
  • Belastung steuern: Aktiv bleiben, Pausen einplanen, Fortschritte und Reaktionen dokumentieren.
  • Einsatz von Schmerzmitteln und Salben bei Kniearthrose: topische NSAR bevorzugt, orale NSAR nur gezielt und befristet; Alternativen individuell besprechen.
  • Ernährung als ergänzende Maßnahme bei Arthrose: Gewicht optimieren, mediterrane Kost, ausreichend Protein und Omega-3, Supplemente nur nach Abklärung.
  • Informationen zu Therapien bei Arthrose: Physiotherapie, Bandagen/Orthesen, ggf. Injektionen; operative Verfahren erst nach Ausschöpfen konservativer Optionen.
  • Unterstützung in Ihrer Region nutzen: Physiotherapie, Rehasport- oder Funktionstrainingsgruppen sowie Beratung in Arztpraxis und Apotheke.

Ein realistischer, persönlicher Plan berücksichtigt Alltag, berufliche Anforderungen und Motivation. Kleine, stetige Schritte sind oft wirksamer als kurze Intensivphasen. Wer 2025 auf progressive, aber tolerierbare Aktivität setzt, Medikamentenbedarf klug steuert und Ernährung sowie Alltag anpasst, verbessert meist Mobilität und Lebensqualität – ohne starre Verbote und mit einem klaren Blick für das, was individuell gut funktioniert.